eska Schneider Lagersysteme

NEUE ABSATZMÄRKTE
IM VISIER

UND EINE MENGE AUF LAGER

13.12.2019

George, computergesteuerte Lagerturm für Kleinteile, sorgte auf der Fachmesse LOGIMAT für enormes Aufsehen.
Spezialist für die Stückzahl 1: Dieser Langgut-Paternoster ist – wie die meisten Aufträge – ein Einzelstück. 
Fotos: eska Schneider Lagersysteme

Mit dem Lagerturm namens GEORGE für Kleinteile sorgte eska in den letzten beiden Jahren auf der LOGIMAT in Stuttgart für reges Interesse. Die königliche Lösung für die Kleinteile-Lagerung präsentierte sich als echter Gewinn für die Wirtschaftswelt.

Was macht George so besonders? Er spart Platz, denn die Boxen mit den einzelnen Sortimenten werden dicht an dicht im Turm gelagert. Über ein Touch Panel fordert man die Kleinteile an, die nach maximal 40 Sekunden ausgegeben werden. Fehler können zusätzlich gemindert werden, indem man an George einen Warenscanner integriert und die Steuerung an vorhandene ERP-Systeme anbindet.

Das Lager wird zugleich effizienter und sicherer: Zeitintensive Laufwege und langwieriges Suchen sind vorbei, Treppensteigen und Leitern klettern entfällt. Da es sich bei George nicht um ein herkömmliches Lagerliftsystem handelt, kommt der vielseitige Helfer bei vielen Branchen und Unternehmen jeder Größe als Unterstützer für ganze Fertigungsprozesse zum Einsatz.

eska Schneider Lagersysteme konstruiert im Kerngeschäft auch Paternoster-Umlauflagersysteme für Bau- und Fachmärkte und die Industrie. So sind immer wieder besondere Projekte in Bearbeitung. Laut Geschäftsführer Heiko Schneider stand dieses Jahr wieder ein besonderes Projekt bei einem Stammkunden aus Österreich auf der Agenda. Die Maschine war eine kundenspezifische Lösung und durch die knappe Projektlaufzeit von einem knappen halben Jahr eine Herausforderung.

Die Spezialisten für Stückzahl 1 hatten den Auftrag, so Kapazität viel wie möglich auf begrenztem Raum unterbringen. Nach Planungen und Absprachen mit dem Kunden hatte der Paternoster beeindruckende Dimensionen: Die Bauhöhe betrug 5.100 mm, die Baubreite 7.200 mm und die Bautiefe 14.500 mm, integriert waren 74 Tragsätze mit Mehrfachunterteilung. Steuerungstechnisch wurde die Maschine an das kundeneigene ERP-System angekoppelt und nach der zweiwöchigen Montage erfolgreich dem Kunden übergeben.